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In diesem kompakten Kurs lernst Du die wichtigsten statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren kennen. Wir behandeln einige Spezialthemen, wie z.B. die Ermittlung der optimalen Nutzungsdauer einer Investition oder die Berücksichtigung von Steuern in der Investitionsrechnung. Weiters diskutieren wir, wie man die Unsicherheit der künftigen Cashflows einer Investition adäquat berücksichtigen kann. Schließlich beschäftigen wir uns mit der Frage, wie man bei knappen Budgetmitteln sowie technischen und sonstigen Restriktionen ein optimales Investitionsprogramm ermitteln kann.
Die Lehrinhalte werden in Form von Videotutorials vermittelt. Zusätzlich enthalten die meisten Lektionen auch kurze Texte, um den Lernstoff bei Bedarf auch nachlesen zu können. Übungsbeispiele mit Musterlösungen dienen der Festigung des Stoffs. Der eigene Lernfortschritt kann anhand von Quizzes überprüft werden.
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2Investitionsbegriff
In dieser Lektion lernst du eine bilanzorientierte sowie eine zahlungsstromorientierte Definition des Investitionsbegriffs kennen. Während der bilanzorientierte Investitionsbegriff Investitionen als Mittelbindungen im Anlagevermögen definiert, versteht man bei einer zahlungsstromorientierten Sichtweise unter einer Investition den einen Zahlungsstrom mit zunächst negativem und in der Folge positiven Vorzeichen.
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3Investitionsbegriff
MC-Fragen zum Investitionsbegriff
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4Investitionsarten
In dieser Lektion werden die in einem Unternehmen getätigten Investitionen in Bezug auf das Investitionsobjekt, den Investitionsumfang sowie den Investitionszweck in Kategorien eingeteilt. Eine solche Kategorisierung ist deshalb sinnvoll, weil unterschiedliche Investitionsarten in der Regel auch unterschiedlich zu behandeln sind. So werden etwa besondere Genehmigungsverfahren nur bei Großinvestitionen erforderlich sein. Bei immateriellen Investitionen ist zu beachten, dass diese nur dann in der Bilanz aktiviert werden dürfen, wenn der Investition ein Anschaffungsvorgang zugrunde liegt; selbst erstellte immaterielle Anlagegüter dürfen hingegen nicht aktiviert werden.
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5Investitionscontrolling
In dieser Lektion wird zunächst die Relevanz von Investitionen für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen unterstrichen. Anhand der BCG-Matrix wird aufgezeigt, wie knappe Investitionsmittel unter strategischen Gesichtspunkten auf die verschiedenen Geschäftsfelder eines Unternehmens verteilt werden können. Weiters wird die Rolle des Controllings als Business-Partner im Investitionsprozess skizziert.
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6Investitionscontrolling
MC-Fragen Investitionscontrolling
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7Investitionsrechnung
In dieser Lektion wird die hohe Relevanz von Investitionen für die künftige Wettbewerbsposition unterstrichen. Weiters werden die Investitionsrechnung von der Kostenrechnung abgegrenzt und eine Differenzierung zwischen statischen und dynamischen Investitionsrechenverfahren präsentiert.
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8Investitionsrechnung
MC-Fragen Investitionsrechnung
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9Statische Investitionsrechnung
In dieser Lektion werden die verschiedenen statischen Investitionsrechenverfahren vorgestellt. Es handelt sich um einfache Verfahren, die mit durchschnittlichen Periodengrößen (z.B. durchschnittliche Kosten, durchschnittlicher Gewinn etc.) rechnen. Obwohl die statischen Verfahren durch diese Durchschnittsbildung den zeitlichen Anfall der Cashflows nicht berücksichtigen, sind sie in der Praxis - v.a. bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen - nach wie vor sehr beliebt.
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10Statische Investitionsrechnung
MC-Fragen Statische Investitionsrechnung
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11Statische Investitionsrechnung
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12Finanzmathematik
In dieser Lektion werden jene elementaren finanzmathematischen Konzepte (z.B. Aufzinsen, Abzinsen, Barwert, Endwert, Annuität etc.) vermittelt, die für das Verständnis der dynamischen Investitionsrechnung erforderlich sind.
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13Finanzmathematik
MC-Fragen Finanzmathematik
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14Finanzmathematik
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15Kapitalwert
In dieser Lektion wird mit dem Kapitalwert das wohl wichtigste Investitionsrechenverfahren vorgestellt. Der Kapitalwert wird ermittelt, indem man von der Summe der Barwerte aller künftigen Cashflows aus dem Investitionsprojekts noch die Anschaffungsauszahlung abzieht. Ein positiver Kapitalwert signalisiert dann die Vorteilhaftigkeit des Projekts.
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16Kapitalwert
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17Kapitalwert
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18Lücke-Theorem
In dieser Lektion wird gezeigt, wie man einen Kapitalwert auch durch Diskontierung von Residualgewinnen ermitteln kann. Dadurch kann die Beziehung zwischen kostenrechnerischen Periodenerfolgen auf der einen und der dynamischen Investitionsrechnung auf der anderen Seite beschrieben werden.
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19Lücke-Theorem
MC-Fragen Lücke-Theorem
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20Lücke-Theorem
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21Interner Zinssatz
In dieser Lektion wird mit dem internen Zinssatz ein weiteres in der Praxis sehr beliebtes dynamisches Investitionskalkül vorgestellt. Der interne Zinssatz ist jener Zinssatz, bei dessen Verwendung als Kalkulationszinssatz sich ein Kapitalwert von genau Null ergeben würde. Liegt der interne Zinssatz über der anderweitig erzielbaren Rendite, sollte das Projekt realisiert werden. Der interne Zinssatz weist allerdings aus theoretischer Sicht einige Schwächen auf, über die der Anwender Bescheid wissen sollte.
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22Interner Zinssatz
MC-Fragen Interner Zinssatz
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23Interner Zinssatz
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24Baldwin-Rendite
Die Baldwin-Rendite ist wie der interne Zinssatz eine in Prozent ausgedrückte Kennzahl zur Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einer Investition. Im Gegensatz zum internen Zinssatz ist die Baldwin-Rendite jedoch zu 100 Prozent kompatibel mit dem Kapitalwertverfahren. In der Praxis ist die Baldwin-Rendite dennoch nicht sehr verbreitet.
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25Baldwin-Rendite
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26Dynamische Amortisationsdauer
Bei der dynamischen Amortisationsdauer wird jene Zeitspanne ermittelt, bei der die aufsummierten diskontierten Cashflows erstmals die Anschaffungsauszahlung erreichen. Mit anderen Worten wird jene Mindestnutzungsdauer ermittelt, die benötigt wird, um einen negativen Kapitalwert zu vermeiden. Die dynamische Amortisationsdauer kann als Risikomaß genutzt werden, denn ein Projekt, welches für einen positiven Kapitalwert nicht auf weit in der Zukunft und daher nur schlecht prognostizierbare Cashflows angewiesen ist, kann als weniger riskant eingestufte werden als ein Projekt, bei dem die Amortisation des eingesetzten Kapitals voraussichtlich erst zu einem späten Zeitpunkt erfolgt.
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27Dynamische Amortisationsdauer
MC-Fragen Dynamische Amortisationdauer
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28Dynamische Amortisationsrechnung
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29Annuitätenmethode
Die Annuitätenmethode transformiert den Kapitalwert in einen Zahlungsstrom bestehend aus gleich hohen Einzahlungsüberschüssen am Ende eines jeden Jahres im Planungszeitraum. Während somit der Kapitalwert dem aufgrund der Investition im Zeitpunkt t0 zusätzlich geschaffenen Geldvermögen entspricht, entspricht die Annuität dem aufgrund der Investition im Schnitt am Ende eines jeden Jahres des Planungszeitraums zusätzlich für Konsumzwecke verfügbaren Geldbetrag. Ermittelt wird die Annuität durch Multiplikation des Kapitalwerts mit dem Annuitätenfaktor. Gewählt wird die Investitionsalternative mit der höchsten Annuität, wobei diese Alternative jedoch bereits durch einen Kapitalwertvergleich identifiziert werden konnte.
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30Investitionsrechnung mit Excel
In dieser Lektion werden die Excel-Formeln zur Durchführung dynamischer Investitionsrechnungen vorgestellt und anhand eines Beispiels erläutert.
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31Optimale Nutzungsdauer
In dieser Lektion wird gezeigt, wie man die optimale Nutzungsdauer einer Investition ermittelt. Handelt es sich um eine einmalige Investition, ist jene Nutzungsdauer optimal, die zu einem maximalen Kapitalwert führt. Im Falle einer unendlich häufig in identischer Weise wiederholten Investition ist hingegen jene Nutzungsdauer optimal, welche zu einer maximalen Annuität führt.
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32Optimale Nutzungsdauer
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33Optimale Nutzungsdauer
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34Kapitalwert nach Steuern
In dieser Lektion wird gezeigt, wie man einen Kapitalwert unter Berücksichtigung von Fremdfinanzierung und Gewinnsteuern ermitteln kann. Außerdem wird auf das sog. Steuerparadoxon eingegangen, welches auftritt, wenn der Kapitalwert nach Steuern größer ist als der Kapitalwert nach Steuern.
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35Kapitalwert nach Steuern
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36Kapitalwert nach Steuern
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37Nutzwertanalyse
In dieser Lektion wird gezeigt, wie man im Rahmen einer Nutzwertanalyse bei der Investitionsentscheidung gleichzeitig mehrere Kriterien berücksichtigen kann.
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38Nutzwertanalyse
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39Dean-Modell
In dieser Lektion wird anhand des einfachen Dean-Modells demonstriert, wie sich ein optimales Investitions- und Finanzierungsprogramm konstruieren lässt. Da die dem Modell zugrunde liegenden Prämissen sehr restriktiv sind, eignet es sich zwar für didaktische Zwecke, für einen Einsatz in der Praxis ist dieses Modell jedoch weniger gut geeignet.
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40Dean-Modell
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41Lineare Programmierung
In dieser Lektion wird gezeigt, wie auf Geschäftsfeldebene ein optimales Investitionsprogramm ermittelt werden kann. Durch Modellierung der Problemstellung in Form eines linearen Programms (= lineare Zielfunktion + lineare Nebenbedingungen) kann die sog. Simplexmethode (lineare Programmierung) als Lösungsalgorhythmus verwendet werden. In Excel können lineare Programme mit dem Solver gelöst werden.
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42Lineare Programmierung
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43Investitionsprogrammplanung
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44Unsicherheit in der Investitionsrechnung
In dieser kurzen Lektion wird zwischen sicheren und unsicheren Erwartungen in Bezug auf eine Investition unterschieden. Innerhalb der unsicheren Erwartungen kann weiterhin zwischen Ungewissheit und Risiko differenziert werden. Während in ungewissen Situationen den künftig für möglich gehaltenen Szenarien keine Wahrscheinlichkeiten zugeordnet werden können, ist dies bei Risikosituationen möglich.
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45Entscheidungsregeln bei Ungewissheit
In dieser Lektion werden einige einfache Entscheidungsregeln für Investitionsentscheidungen bei Ungewissheit vorgestellt. Bei ungewissen Erwartungen können die Entscheidungsträger künftigen Zuständen bzw. Szenarien keine Wahrscheinlichkeiten zuordnen.
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46Sensitivitäts- und Szenarioanalysen
In dieser Lektion beschäftigen wir uns zunächst mit Sensitivitätsanalysen. Im Zuge solcher Analysen werden die Auswirkungen von Variationen der im Rahmen der Investitionsrechnung verarbeiteten Parameter (z.B. Absatzmenge, Absatzpreis, fixe Auszahlungen, variable Auszahlungen, Liquidationserlös etc.) berechnet und interpretiert. In Szenarioanalysen werden hingegen mehrere dieser Parameter gleichzeitig variiert, wobei man neben dem Ausgangsszenario (most likely case) einmal eher pessimistische Parameterausprägungen (worst case) und einmal eher optimistische Parameterausprägungen (best case) annimmt. Auf diese Weise sieht der Entscheidungsträger neben dem wahrscheinlichsten Ergebnis auch das maximale Verlustpotenzial sowie das maximale Gewinnpotenzial einer Investition und kann darauf basierend eine risikoadäquate Entscheidung treffen.
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47Sensitivitätsanalyse
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48Ungewissheit und Risiko in der Investitionsrechnung
MC-Fragen Ungewissheit und Risiko in der Investitionsrechnung
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49Ungewissheit und Risiko in der Investitionsrechnung
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50Korrekturverfahren
In dieser Lektion werden mit der Sicherheitsäquivalenzmethode und der Risikozuschlagsmethode zwei prinzipielle Möglichkeiten vorgestellt, wie man einen Kapitalwert in Risikosituationen ermitteln kann. Entweder man ersetzt die erwarteten Cashflows durch entsprechende Sicherheitsäquivalente und diskontiert diese dann mit einem Zinssatz für sichere Veranlagungen (Sicherheitsäquivalenzmethode). Oder man belässt im Zähler die Erwartungswerte der Cashflows, diskontiert diese aber mit einem Kalkulationszinssatz, der sich aus der Verzinsung einer sicheren Veranlagung sowie zusätzlich einem risikoadäquaten Zuschlag zusammensetzt (Risikozuschlagsmethode).
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51Korrekturverfahren
MC-Fragen Korrekturverfahren
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52Korrekturverfahren